KI in der Kanzlei: Routine abgeben, Mandantengeheimnis behalten.
Kanzleien haben den größten Nutzen und das größte Risiko. Viel Textarbeit, die KI beschleunigen kann, und Daten, die niemals in ein fremdes System dürfen. Deshalb steht hier die Regel vor dem Werkzeug.

Kennst du das?
- Mandantenanfragen wiederholen sich, die Antworten schreibt jemand jedes Mal neu.
- Junge Kolleginnen nutzen KI für Entwürfe, die Partner wissen es nicht.
- Ihr wollt Effizienz, aber nicht in der Zeitung stehen.
- Der Datenschutzbeauftragte sagt „vorsichtig“, sonst sagt niemand etwas Konkretes.
Wo KI hier wirklich hilft
Mandantenkommunikation ohne Mandantendaten
Textbausteine für Standardanfragen, Fristenerinnerungen, Unterlagenanforderungen. Vorlage per KI, Daten kommen erst beim Versand aus eurem System.
Kanzleitexte und Wissensbasis
Merkblätter, Website-Texte, interne Erklärungen zu wiederkehrenden Themen. Fachlich geprüft von euch.
Recherche und Strukturierung
Sachverhalte gliedern, Gesetzestexte zusammenfassen, Argumentationslinien ordnen. Ohne Mandantenbezug, mit Quellenprüfung.
Akteninhalte nur mit zugelassener Lösung
Dokumentenanalyse mit Mandantendaten geht nur mit Werkzeugen, die für Berufsgeheimnisträger geeignet sind, in Europa oder in der Kanzlei laufen und vertraglich abgesichert sind. Ob sich das lohnt, ist eine Frage der Kanzleigröße.
Wo KI hier nichts bringt oder nichts darf
- Keine Mandantendaten in allgemeine KI-Dienste. § 203 StGB erlaubt die Einbeziehung von Dienstleistern nur unter engen Bedingungen, die ein allgemeiner Chatbot nicht erfüllt.
- Rechtliche Bewertung der Zulässigkeit einzelner Werkzeuge liegt bei euch oder eurem Datenschutzbeauftragten. Wir bereiten die Fragen vor, wir beantworten sie nicht abschließend.
- Halluzinierte Fundstellen sind ein reales Risiko. Jede Quelle wird geprüft, das steht in der Regel.
Unsere Empfehlung: KI-Orientierung, dann Schulung für die ganze Kanzlei
Kanzleien starten mit der Orientierung, in der wir die Datengrenzen genau ziehen. Danach eine Schulung für alle, vom Empfang bis zur Partnerin, mit der Regel als Ergebnis. Die Einführung einzelner Werkzeuge folgt erst, wenn die Regel steht.
Häufige Fragen
Ist KI in der Kanzlei überhaupt erlaubt?
Erfüllt eine Schulung die KI-Kompetenzpflicht für Kanzleien?
Verkauft ihr eine Kanzleisoftware?
Lasst uns den Killefitz rausnehmen.
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir eine halbe Stunde gemeinsam, wo KI für deinen Betrieb sinnvoll ist. Und wo nicht.